Where will the fate of the people who have followed this party go?
Die Welt muss erkennen, welche Gefahren von Rechtsextremismus, Rassismus und politischem Hass ausgehen.
Die Entwicklungen rund um die AfD dürfen nicht einfach als eine normale politische Auseinandersetzung betrachtet werden. Wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer Hautfarbe oder ihrer politischen Überzeugung ausgegrenzt und zu Feinden erklärt werden, betrifft das nicht nur eine einzelne Gruppe. Es betrifft die Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft.
Geschichte hat uns gezeigt, wohin politische Ideologien führen können, wenn Ausgrenzung, Entmenschlichung und Hass immer weiter normalisiert werden. Demokratie beginnt dort, wo wir die Würde jedes Menschen schützen – auch dann, wenn wir seine Meinung nicht teilen.
Deutschland hat aus seiner Geschichte eine besondere Verantwortung. Gerade deshalb muss die Gesellschaft aufmerksam bleiben, wenn rassistische oder menschenfeindliche Vorstellungen stärker werden. Menschen, die als Fremde, Bedrohung oder weniger wert dargestellt werden, dürfen nicht schweigend zuschauen müssen.
Wir dürfen nicht vergessen: Worte haben Macht. Politische Sprache kann Menschen verbinden, aber sie kann auch Ängste schüren, Gesellschaften spalten und Hass legitimieren. Wenn eine Gruppe von Menschen ständig als Problem dargestellt wird, entsteht irgendwann ein gesellschaftliches Klima, in dem Ausgrenzung als normal erscheint.
Deshalb müssen Demokraten aufstehen – nicht mit Gewalt und nicht mit Hass, sondern mit Wahrheit, Mut und klaren Worten.
Wir müssen unsere Demokratie verteidigen. Wir müssen Menschenrechte verteidigen. Wir müssen die Freiheit der Presse, die Freiheit der Meinung und die Würde jedes Menschen verteidigen.
Das bedeutet auch, Flüchtlinge, Migranten und Minderheiten nicht pauschal zu verurteilen. Kein Mensch sollte aufgrund seiner Herkunft zum Sündenbock für gesellschaftliche Probleme gemacht werden.
Die Antwort auf Hass darf nicht neuer Hass sein. Die Antwort auf Extremismus muss eine stärkere Demokratie sein.
Eine demokratische Gesellschaft darf niemals vergessen, dass hinter jeder Zahl, jeder Statistik und jedem politischen Schlagwort ein Mensch steht – mit einer Geschichte, einer Familie, Hoffnungen und Träumen.
Deshalb richte ich diesen Appell an Deutschland und an die internationale Gemeinschaft:
Schaut nicht weg. Schweigen schützt keine Demokratie. Gleichgültigkeit schützt keine Menschenrechte.
Wir müssen aus der Geschichte lernen, bevor Warnzeichen zu einer neuen Realität werden.
Wir wollen keine Gesellschaft der Angst. Wir wollen eine Gesellschaft der Freiheit.
Wir wollen keine Politik, die Menschen gegeneinander aufbringt. Wir wollen eine Politik, die Menschen zusammenführt.
Wir wollen kein Deutschland, in dem Herkunft über den Wert eines Menschen entscheidet.
Wir wollen ein Deutschland, in dem Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde und Freiheit für alle gelten.
Unsere Zukunft darf nicht von Hass bestimmt werden. Unsere Zukunft muss von Menschlichkeit, Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie geprägt sein.
Das ist nicht nur eine deutsche Verantwortung.
Es ist eine Verantwortung gegenüber der gesamten Menschheit.
Informiert über Flüchtlingsrechte.
Am wichtigsten ist mir, dass Besucherinnen und Besucher die Situation der Flüchtlingsrechte verstehen und sich ein eigenes, fundiertes Bild machen können.
Hinter dem Begriff „Flüchtling“ steht kein abstrakter politischer Begriff. Dahinter stehen Menschen mit persönlichen Geschichten, Familien, Hoffnungen, Ängsten und dem Wunsch nach einem Leben in Sicherheit und Würde. Viele Menschen mussten ihre Heimat verlassen, weil sie dort keine Perspektive mehr sahen oder um ihr Leben und ihre Freiheit fürchten mussten.
Gerade deshalb ist es wichtig, nicht nur über Flüchtlinge zu sprechen, sondern auch mit ihnen zuzuhören und ihre Erfahrungen ernst zu nehmen.
Information ist dabei der erste Schritt. Wer die rechtlichen Grundlagen, die tatsächlichen Lebensbedingungen und die Herausforderungen von geflüchteten Menschen kennt, kann politische Diskussionen differenzierter führen. Fundiertes Wissen hilft dabei, Vorurteile zu hinterfragen und zwischen Fakten, persönlichen Erfahrungen und politischen Behauptungen zu unterscheiden.
Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte. Sie stehen nicht im Gegensatz zu den Rechten anderer Menschen. Eine demokratische Gesellschaft zeigt ihre Stärke gerade darin, dass sie die Würde und die grundlegenden Rechte jedes Menschen schützt – unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion oder Aufenthaltsstatus.
Natürlich darf und soll über Migration diskutiert werden. Eine demokratische Gesellschaft braucht unterschiedliche Meinungen. Aber diese Diskussion muss auf Fakten, Respekt und Menschlichkeit beruhen. Niemand sollte zum Feindbild gemacht werden, nur weil er aus einem anderen Land kommt oder Schutz sucht.
Empathie bedeutet nicht, jede politische Entscheidung gutzuheißen. Empathie bedeutet, den Menschen hinter einer politischen Debatte nicht zu vergessen.
Wenn wir uns informieren, können wir besser verstehen. Wenn wir verstehen, können wir Vorurteile abbauen. Und wenn wir Vorurteile abbauen, können wir gemeinsam daran arbeiten, eine Gesellschaft zu schaffen, in der Menschen nicht aufgrund ihrer Herkunft ausgegrenzt werden.
Deshalb möchte ich alle Besucherinnen und Besucher dazu einladen: Informieren Sie sich. Stellen Sie Fragen. Prüfen Sie Informationen. Hören Sie den Betroffenen zu. Sprechen Sie über Menschenrechte.
Veränderung beginnt nicht erst in den Parlamenten. Sie beginnt auch im Alltag – in unseren Gesprächen, in unseren Entscheidungen und in der Art und Weise, wie wir anderen Menschen begegnen.
Eine gerechtere und menschlichere Politik entsteht nicht durch Gleichgültigkeit, sondern durch Wissen, Verantwortung und den Mut, hinzusehen.
Informieren Sie sich. Hinterfragen Sie Vorurteile. Zeigen Sie Empathie. Und werden Sie Teil der Veränderung.
Denn eine Gesellschaft wird nicht daran gemessen, wie sie mit den Stärksten umgeht, sondern auch daran, wie sie Menschen behandelt, die Schutz, Unterstützung und eine Stimme brauchen.
Mann,wie und Wo du frei leben kannst?
Die Welt muss erkennen, welche Gefahren von Rechtsextremismus, Rassismus und politischem Hass ausgehen.
Die Entwicklungen rund um die AfD dürfen nicht einfach als eine normale politische Auseinandersetzung betrachtet werden. Wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer Hautfarbe oder ihrer politischen Überzeugung ausgegrenzt und zu Feinden erklärt werden, betrifft das nicht nur eine einzelne Gruppe. Es betrifft die Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft.
Geschichte hat uns gezeigt, wohin politische Ideologien führen können, wenn Ausgrenzung, Entmenschlichung und Hass immer weiter normalisiert werden. Demokratie beginnt dort, wo wir die Würde jedes Menschen schützen – auch dann, wenn wir seine Meinung nicht teilen.
Deutschland hat aus seiner Geschichte eine besondere Verantwortung. Gerade deshalb muss die Gesellschaft aufmerksam bleiben, wenn rassistische oder menschenfeindliche Vorstellungen stärker werden. Menschen, die als Fremde, Bedrohung oder weniger wert dargestellt werden, dürfen nicht schweigend zuschauen müssen.
Wir dürfen nicht vergessen: Worte haben Macht. Politische Sprache kann Menschen verbinden, aber sie kann auch Ängste schüren, Gesellschaften spalten und Hass legitimieren. Wenn eine Gruppe von Menschen ständig als Problem dargestellt wird, entsteht irgendwann ein gesellschaftliches Klima, in dem Ausgrenzung als normal erscheint.
Deshalb müssen Demokraten aufstehen – nicht mit Gewalt und nicht mit Hass, sondern mit Wahrheit, Mut und klaren Worten.
Wir müssen unsere Demokratie verteidigen. Wir müssen Menschenrechte verteidigen. Wir müssen die Freiheit der Presse, die Freiheit der Meinung und die Würde jedes Menschen verteidigen.
Das bedeutet auch, Flüchtlinge, Migranten und Minderheiten nicht pauschal zu verurteilen. Kein Mensch sollte aufgrund seiner Herkunft zum Sündenbock für gesellschaftliche Probleme gemacht werden.
Die Antwort auf Hass darf nicht neuer Hass sein. Die Antwort auf Extremismus muss eine stärkere Demokratie sein.
Eine demokratische Gesellschaft darf niemals vergessen, dass hinter jeder Zahl, jeder Statistik und jedem politischen Schlagwort ein Mensch steht – mit einer Geschichte, einer Familie, Hoffnungen und Träumen.
Deshalb richte ich diesen Appell an Deutschland und an die internationale Gemeinschaft:
Schaut nicht weg. Schweigen schützt keine Demokratie. Gleichgültigkeit schützt keine Menschenrechte.
Wir müssen aus der Geschichte lernen, bevor Warnzeichen zu einer neuen Realität werden.
Wir wollen keine Gesellschaft der Angst. Wir wollen eine Gesellschaft der Freiheit.
Wir wollen keine Politik, die Menschen gegeneinander aufbringt. Wir wollen eine Politik, die Menschen zusammenführt.
Wir wollen kein Deutschland, in dem Herkunft über den Wert eines Menschen entscheidet.
Wir wollen ein Deutschland, in dem Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde und Freiheit für alle gelten.
Unsere Zukunft darf nicht von Hass bestimmt werden. Unsere Zukunft muss von Menschlichkeit, Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie geprägt sein.
Das ist nicht nur eine deutsche Verantwortung.
Es ist eine Verantwortung gegenüber der gesamten Menschheit.
Rassismus zu vermeiden ist für die Menschen in dieser Gesellschaft viel schwieriger als Krebs zu entkommen. Können Sie ihnen helfen?
Rassismus zu überwinden scheint in unserer Gesellschaft für viele Menschen noch immer schwieriger zu sein, als wir wahrhaben wollen.
Während wir Krankheiten bekämpfen, medizinische Forschung unterstützen und gemeinsam nach Wegen suchen, Menschenleben zu retten, kämpfen manche Menschen jeden Tag gegen eine andere Form von Leid: gegen Vorurteile, Ausgrenzung, Beleidigungen und Diskriminierung aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Identität.
Rassismus ist nicht nur ein einzelner beleidigender Satz. Er kann Menschen über Jahre hinweg begleiten – in der Schule, am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche, im Alltag oder sogar in Situationen, in denen sie eigentlich Schutz und Gerechtigkeit erwarten.
Die entscheidende Frage lautet deshalb: Können wir als Gesellschaft etwas dagegen tun?
Ja, wir können.
Wir können zuhören, wenn Menschen von ihren Erfahrungen erzählen. Wir können widersprechen, wenn jemand rassistische Äußerungen macht. Wir können Kinder früh über Respekt und Menschenwürde aufklären. Und wir können dafür sorgen, dass niemand wegen seiner Herkunft weniger Chancen bekommt.
Niemand wird geboren, um einen anderen Menschen zu hassen. Vorurteile werden gelernt – und deshalb können sie auch wieder verlernt werden.
Eine starke Gesellschaft erkennt ihre Probleme und hat den Mut, sie zu verändern.
Lasst uns nicht fragen, woher ein Mensch kommt. Lasst uns fragen, wohin wir gemeinsam gehen wollen.
Denn am Ende haben wir alle dasselbe Recht auf Würde, Sicherheit, Freiheit und ein Leben ohne Angst.
Rassismus zu bekämpfen bedeutet nicht, gegen Menschen zu kämpfen. Es bedeutet, für Menschen zu kämpfen.
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Über Mansur Ali
Geboren am 1998 in Kurdistan geboren, ist Mansur Ali ein engagierter Politiker und Denker, dessen Arbeit von der tiefen Überzeugung geprägt ist, Politik als Instrument zur Bekämpfung von Versklavung und Unterdrückung einzusetzen. Seine Vision ist es, einen Raum für beständigen Fortschritt zu schaffen.
Als ich ein Kind war, wurden mein geliebter Vater und meine Cousins von Islamisten getotet. Es waren Polizisten, die diese Demokratie verteidigen wollten.
Ich möchte nicht mehr über mich selbst reden. Ich möchte anderen Menschen mehr helfen.